Toleranzen & Passungen im 3D‑Druck
Maßhaltigkeit hängt von Material, Verfahren und Bauteilgeometrie ab. Hier erklären wir, welche Toleranzen realistisch sind – und wie wir Passungen zuverlässig erreichen.
Was bedeutet Toleranz im 3D‑Druck?
Toleranz beschreibt die zulässige Abweichung vom Soll‑Maß. Im 3D‑Druck beeinflussen Materialschrumpfung, Bauteilgeometrie und Prozessparameter das Ergebnis.
Welche Toleranzen sind realistisch?
Realistische Toleranzen hängen stark vom Verfahren, Material und der Geometrie ab. Für FDM sind funktionale Toleranzen im Bereich von etwa ±0,2 bis ±0,3 mm oft realistisch, bei MSLA können kleine Präzisionsteile feiner ausfallen. Kritische Passungen prüfen wir jedoch immer projektbezogen.
- Bohrungen und Steckverbindungen brauchen Spiel
- Bauteilausrichtung beeinflusst Maßhaltigkeit
- Material und Schrumpfung spielen mit hinein
- Nachbearbeitung kann Funktion verbessern
Typische Toleranzbereiche
FDM
- Standard: ±0,3 mm
- Feinabstimmung: ±0,2 mm
- Geeignet für funktionale Bauteile
MSLA / Resin
- Standard: ±0,1–0,2 mm
- Hohe Detailtreue
- Geeignet für präzise, kleine Teile
Diese Werte sind Richtwerte. Für kritische Passungen stimmen wir die Auslegung individuell ab.
Tipps für funktionale Passungen
- Spiel einplanen (z. B. 0,2–0,4 mm je nach Bauteil)
- Bohrungen ggf. leicht übermaßig konstruieren
- Bauteilausrichtung beeinflusst Maßhaltigkeit
- Nachbearbeitung kann Passungen verbessern
Wenn Sie schon in der Konstruktion sauber arbeiten möchten, helfen auch unsere Hinweise zu Dateiformaten und zum allgemeinen Projektablauf.
Wir prüfen die Machbarkeit
Für kritische Maße prüfen wir die Konstruktion und geben Empfehlungen zu Material, Technologie und Ausrichtung. So stellen wir die Passung sicher.
Projekt mit passenden Toleranzen umsetzen
Laden Sie Ihre Datei hoch – wir prüfen Maßhaltigkeit und Passungen und erstellen ein klares Angebot.
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